Die
ungarische Hauptstadt wird nicht umsonst "Paris des Ostens" genannt:
Die malerische und prunkvolle Architektur aus der Jahrhundertwende
prägt das Stadtbild der ungarischen Metropole. Mal römisch, mal
türkisch und nicht zuletzt habsburgisch beeinflußt, präsentiert
sich Budapest mit einer Vielzahl kultureller Besonderheiten.
Eine
Attraktion sind die zahlreichen warmen Thermalquellen. Die Römer
wußten diese schnell für ihre hochentwickelte Badekultur zu nutzen.
Tiberius Nero, Stiefsohn von Kaiser Augustus, gründete direkt bei
den Quellen an den Budaer Bergen eine römische Stadt. Die Ruinen
von Aquincum zeugen von Budapests erstem Schritt zum "Royal Spa".
Zahlreiche gekrönte Häupter schätzten im weiteren Verlauf der Stadtgeschichte
die stilvollen Badeeinrichtungen: Friedrich Barbarossa, der ungarische
König Sigismund, Ludwig II. und Edward VIII. Die 150-jährige türkische
Herrschaft im 16. und 17. Jahrhundert ließ die Badekultur weiter
aufblühen: Es entstanden zahlreiche neue Bäder, die heute zum Teil
in fast unveränderter Form ihre Gäste begrüßen. Dazu gehören beispielsweise
das Rác-, das Rudas-, das Kaiser- und das Königsbad. Heute zählt
Budapest weltweit zur einzigen Stadt mit mehr als 100 aktiven Terrmalquellen
und Brunnen.
Savoir-vivre
offenbart sich aber nicht nur in der hochklassigen Ausstattung der
fast 50 Bäder und den ausgezeichneten Qualitätsstandards der Hotels,
sondern auch beim vielfältigen Freizeitangebot der Donaustadt. Gemütliche
Cafés locken zu einem Plauderstündchen, Restaurants und die berühmten
Weinkatakomben laden zu kulinarischen Genüssen ein und ein Besuch
der großartigen Staatsoper sollte auf keinen Fall versäumt werden.
Die Freilichtbühne auf der Margaretheninsel bildet eine malerische
Kulisse für Oper-, Balett- und Operettenvorstellungen mit Weltformat.
Einen Besuch wert ist der See von Selence oder Gödöllö, das ehemalige
Grassalkovich-Schloß. Ganz in der Nähe von Budapest liegt auch Esztergom,
seit tausend Jahren Erzbischofssitz und die einstige Krönungs- und
Hauptstadt Ungarns.