 |
Radtouren durch den VenetoAuf sanften Hügeln eine wahre Farbpalette
Valeggio, Custoza und Umgebung
Die Umgebung
Angesichts der Schönheit dieser sanften Hügel und des Mincio
mit seinem noch klaren Wasser, kann man nur raten, dem Lauf des
Flusses zu folgen und ab und zu an den Bauernhöfen anzuhalten,
in denen Wein verkauft wird. wir fahren entweder nach Norden bis
Peschiera am Gardasee oder Richtung Süden nach Goito oder sogar
bis nach Mantua. Wir machen Bekanntschaft mit einem Fluß, der
von Schriftstellern und Künstlern gepriesen wurde. deshalb wurde
er geschützt und hat seinen natürlichen Charakter bewahrt.
Veranstaltungen
Villafranca: Fest des Heiligen Pietro (Ende Juni)
Wein- und
Speisespezialitäten
Außer Wein- und Getreideprodukten bietet die Küche von
Valeggio Wildbret und Fisch aus dem Mincio. Gerichte: Rohrnudeln
nach venetischer Art, Lasagne, Gemüsesuppe, Fischpastete,
Schweinelende, Polenta mit Wachteln, "Risotto alla
Pilota", Bandnudeln mit Erbsen und Tomatensoße,
Gardasee-Forelle, gekochte Schleie in "Peara"-Soße,
verschiedene Salami- und Wurstarten, roter Chicorée,
Fleischpastetchen nach Valeggianer Art, hausgemachte Lasagne.
Nachspeisen: Hefeteigkuchen (Pandora), Blätterteiggebäck,
"Fritole" (in Öl gesottenes Gebäck),
"Brasadella", Mürbeteigkuchen, Kuchen aus Valeggio,
Weine: Weißwein von Custoza
Sehenswürdigkeiten:
Der Park Sigurtà
Valeggio ist mit dem Mincio verbunden wie viele andere Städte
mit ihrem Fluß. Die flachen Hügel auf denen Wein zentnerweise
gedeiht, stellen die Verbindung zwischen Wasser und Sonne her.
Hier wird das rauhe Klima der Poebene milder, weil von den
Moränenhügeln lauere Luft vom Gardasee kommt, die süßere
Trauben, Ölbäume und Oleander gedeihen läßt. Nicht weit von
Valeggio erhebt sich auf einer Anhöhe die kürzlich restaurierte
Burg mit Türmen aus dem 15. Jh; der höchste wurde von Gian
Galeazzo Visconti aus Mailand erbaut. der Glockenturm der Kirche
war ebenfalls ein Wachturm, Teil eines hochentwickelten
Befestigungssystems, "Serraglio" (Serail) genannt, das
1345 von Martino II. begonnen und von Cangrande II. fortgesetzt
wurde. Es bestand aus einer 16 km langen Mauer, die Nogarole und
die Burg von Villafranca und Vallegio mit dem nahen Borghetto
verband. Dieser kleine Ort ist sehr reizvoll, besteht aus wenigen
Häuschen, darunter eine Mühle. Sie wird von den Wassern des
Mincio umflossen, der sich hier in zwei Arme teilt, die sich 100m
flußabwärts wieder vereinigen. Etwas weiter nördlich erhob
sich die mächtige und eindrucksvolle Brücke, die 1393 von D.
Fiorentino erbaut wurde. In der Mitte des Ortes ist eine alte
Herberge mit schönen Zeugnissen der Vergangenheit; sie war das
Hauptquartier der Truppen während des Unabhängigkeitskrieges.
Auf einem Hügel östlich des grünen, kristallklaren Mincio
liegt der Park Sigurtà, einer der großartigsten Europas, was
Ausdehnung und Reichhaltigkeit der Flora betrifft. Man kann ihn
von April bis Oktober im Auto auf einer 7 km langen Strecke
besichtigen und auf den Rastplätzen und Wiesen Pausen einlegen.
Ein Apotheker, G Sigurtà, kaufte 1941 den trockenen Hügel,
pumpte das Wasser des Flusses hinauf, beseitigte das Unkraut auf
der 500000 qm großen Fläche und bepflanzte ihn. Seit 1978
wachsen dort 500 Kiefern, 1000 Fichten, 2000 Hainbuchen, 50
Buchen (davon eine mit 5,50 m Umfang), etwa 100 Steineichen, ein
35 m hoher Christusdom, eine große, mehr als 300 Jahre alte
Eiche (mit 6 m Stammumfang und 120 m Höhe bis zum Gipfel). In
vielen kleinen Seen und Teichen gibt es Seerosen und exotische
Wasserpflanzen. Jeder Teil des Parks wird durch ein Schild
wissenschaftlich gut beschrieben, aber besonders interessant sind
die jahrhundertealten Buchsbäume, deren phantastische Formen die
Heldenepen der Antike wachrufen

[HOMEPAGE]
[VENETO]
[PADUA]
[RADTOUREN]
[WETTER]
Ihre Nachricht an uns
Copyright © 1997-2004 Teletour Online
|