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![]() Informationen |
![]() Eine Initiative der Handelskammer von Padua (Camera di Commercio Padova) |
Galileo Galilei hat von 1592 bis 1610 an der Universität Padua gelehrt. Er schrieb: "... Padua, wo ich die besten 18 Jahre meines Lebens verbrachte".
| Die Provinz Padua
weist mehrere Eigenheiten auf, die eine wesentliche Rolle
im Entwicklungsprozeß gespielt haben, der Italien in
weniger als 50 Jahren zu einem der reichsten und am
meisten industrialisierten Länder der Welt emporwachsen
ließ. Die Stadt liegt gerade im Herzen des nordöstlichen Teils Italiens und ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Venetiens. |
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| An ihrer berühmten im Jahre 1222
gegründeten Universität studieren heute 65.000
junge Leute. Ferner kennzeichnet sich die Stadt durch
ihre Finanz- und Handelstätigkeit im
Dienstleistungssektor und durch ihre gewerbliche
und technologische Ausrüstung. Einige dieser
Berufungen sind in der Geschichte der alten Republik
Venedig tief verwurzelt und bilden seit der zweiten
Nachkriegszeit die hauptsächliche Voraussetzung für die
moderne Entwicklung der Provinz, welche äusserst
mannigfaltige wirtschaftliche und geographische Merkmale
aufweist. Im Landstreifen zwischen den Provinzen Vicenza
und Treviso, der am Fuße einer Gebirgskette liegt,
befinden sich nämlich zahlreiche kleine und mittlere
Betriebe, die auf folgende Produktionszweige
spezialisiert sind: Metall- und Maschinenbau,
elektromechanische Apparate, Bekleidung, Strickwaren,
Sportschuhe, Möbel, Keramikgegenstände. Es handelt sich um die am meisten industrialisierte Zone Norditaliens. Der zentrale Provinzteil erstreckt sich dem Fluß Brenta entlang in Richtung Adria, südlich von Venedig. Dazu gehört die breite Fläche, wo die Stadt Padua eine gleichmässige und einheitliche Metropole mit den benachbarten Gemeinden bildet, die insgesamt 500.000 Einwohner zählt und sehr enge Beziehungen zu der 18 Km. entfernten Stadt Venedig unterhält. Die sich vom Westen nach Osten erstreckende Landschaft, weist Mittelmeermerkmale auf: dort befinden sich die Euganischen Hügel mit dem weltbekannten Thermalgebiet, das über 150 erstklassige Hotels verfügt, sowie die typische venetische Fläche, die reich an Bewässerungskanälen und an schiffbaren Flüssen ist, sowie das Meer und die Lagune in unmittelbarer Nähe von Venedig und Chioggia. Der südliche Provinzteil erstreckt sich dem Fluß Etsch entlang und weist eine spätere Entwicklung auf; einige Zonen darunter gehören zu den Gebieten, die auf die EU-Unterstützungsfonds im Rahmen von zwei Zielsetzungen rechnen können (Zielsetzung 2 unterstützt die Gebiete, wo ein Gewerbeverfall festgestellt wurde; Zielsetzung 5b die Gebiete mit einem niedrigen Pro-Kopf-Einkommen). In diesem Zusammenhang und unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Produktionsmöglichkeiten und der geplanten Infrastrukturverstärkung, bieten die Unterstützungsfonds an die Unternehmer, die im Nordosten investieren wollen, Kapitalbeiträge zur Anschaffung von Betriebsgebäuden und Maschinen an. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für das in Padua tätige Unternehmertum sind folgende: technologisch fortgeschrittene Betriebe, die auf die wissenschaftlich-technische Sachkenntnisse eines erfahrenen Personals aus der Universitätswelt rechnen können, sowie Verfügbarkeit von Finanz-, Handels- und Organisationsdiensten, die dem höchsten Weltniveau entsprechen. Die Angriffslust der Unternehmer hat das Wachstum eines außerordentlich konkurrenzfähigen Unternehmensystems ermöglicht, dessen technologische und produktive Besonderheit einen erheblichen Internationalisierungsprozeß der Wirtschaft eingeleitet hat. Der Lebenstandard und der verbreitete Wohlstand haben aus diesem Gebiet einen sehr interessanten Markt für Geschäftsleute, die ihr Kapital anlegen wollen und für Handelsunternehmer aus der ganzen Welt gemacht. Padua ist heute ein nationaler und internationaler Bezugspunkt für das Handels-, Transport- und Großhandelswesen, die Information and Communication Technology, die Feinmechanik, die Nahrungsmittel- und Kunststoffbearbeitung, den Umweltschutz, das Bauingeniueurwesen und die Herstellung von Holzfachwerken für Industriezwecke, von Pelzmänteln, von Silbergegenständen, von Bekleidungsstücken und Strickwaren, von Möbeln und Kunstmöbeln. Dazu kommen die Landwirtschaft und die Verarbeitung der landwirtschaftlichen Produkte. |
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Nach einer kürzlich von Cambridge Econometrics durchgeführten Forschung ist Venetien das europäische Gebiet, das im Zeitraum 1993-1999 die höchste Zunahme des Zusatzwertes aufweisen wird (+ 4,1% jährlich). Im Zentralgebiet Venetiens verfügt die Provinz Padua über die größten Leistungsfähigkeiten. Ihr wirtschaftliches Wachstum betrifft nämlich sämtliche Sektoren.
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Die Produktionszunahme übt keinen negativen Einfluß auf die Qualität der Waren aus: über 50 Unternehmen haben bis Juni 1995 freiwillig die Qualitätsbescheinigung für ihren Warenexport und für ihre gesamte Produktion verlangt, die den Anweisungen der "Maschinenrichtlinien" der EU entspricht.
PADUA FÖRDERN, die Initiative der Handelskammer Padua für Industrie, Landwirtschaft und Handwerk, die in Zusammenarbeit mit den wichtigsten Unternehmerverbänden einen Informationsdienst über die Provinz Padua eingerichtet hat, stellt diesen all jenen zur Verfügung, die nähere Auskünfte über den Wirtschaftsstand Paduas und über die dort möglichen Investitionen erhalten möchten.
Der Informationsdienst PADUA FÖRDEN bietet stets aktuelle Daten zu allen entsprechenden Themen an, die demnächst hier auch einzeln veröffentlicht werden.
Der Initiative PADU FÖRDERN sind angeschlossen:
Herausgeber und Koordination von PADUA FÖRDEN: Carlo
Voltolina
Texte und wirtschaftliche Statistiken: Dr. Amedeo Levorato
PADUA FÖRDERN ist Partner von:
Fremdenverkehrsamt Padua
Consorzio
Giotto Padua
Fremdenverkehrsamt
Euganeische Thermen
Consorzio
Terme Venete
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