Rotwein

 Maso Montalto

Maso Le Viane


Ferrari debuetiert am Markt der grossen Rotweine

Die Herren des Weißweines richten ihr Augenmerk zum ersten Mal auf den Rotwein. Die Gebrueder Lunelli aus Trient, Hersteller des bekannten TALENTO Ferrari, geben der Tätigkeit der Familie neue Impulse mit zwei neuen Weinen für ein auf Kenner beschränktes Publikum: den MASO LE VIANE, aus den Reben von Cabernet und Merlot, und den MASO MONTALTO, ein Pinot Nero. Gerade 8.400 Flaschen des ersten und 4200 des zweiten Weins sind für den Handel und für Vinotheken bestimmt.
Die Liebe zum Rotwein, die die Lunellis von Giulio Ferrari erbten, dem Mann, der vor fast einem Jahrhundert den Weinkeller gründete (und ihn damals noch Champagner nennen durfte) und diesen in den 50er Jahren an Bruno Lunelli weitergab, welcher ihn wiederum seinen Söhnen Franco, Gino und Mauro und Giorgio überließ.

Gebrüder Lunelli

Die beiden Rotweine wurden der Presse offiziel am 12. Mai 1999 im Hote Four Seasons in Mailand vorgestellt, begleitet von einem Menü , das vom Koch des Jahres 1998 Sergio Mei, für diesen Anlass kreiert wurde.
Die Idee, einen grossen Rotwein einzufuehren, wurde von den Lunellis innerhalb der letzten 10 Jahre sorgfältig vorbereitet. Tatsächlich geht sie bis auf den Kauf des Maso Montalto, an den Hängen des Monte Bondone gelegen und des Maso del Viane im Basso Trentino, zwei hervorragende Gebiete, Anfang der 80er Jahre zurück. Nach einer gewissenhaften und behutsamen Auswahl der passenden Klone, setzten die Produzenten von Ferrari die Reben und warteten ein Jahrzehnt auf deren Reife. Die Lunellis hielten es 1995, nach Jahren des Probierens , für an der Zeit, die erste Weinlese abzufüllen. Vier Jahre später, nach abgeschlossener Reife, kann der Konsument über diese beiden Rotweine urteilen.
So komplettiert sich ein enologisches Angebot, das vom TALENTO Ferrari (3,5 Millionen verkaufte Flaschen in 1998 mit einem Zuwachs um 10 % gegenüber dem Vorjahr) ausgeht und über die drei Weissweine (Villa Gentilotti, Villa Margon und Villa San Nicolò) bei den Grappe der alten Distillerie Segnana di Borgo Valsugana endet. Der Maso Le Viane erstreckt sich in der Vallagarina zwischen den Landgütern San Leonardo und Masi d'Avio. Der Name findet sich bereits auf alten Landkarten, erwähnt als Viana oder Viane, wahrscheinlich aufgrund des Baches Aviana, der sich vom Monte Baldo herunterzieht.
Land der Weinkultur seit römischen Zeiten, geteilt durch die Via Claudia Augusta und Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse. Genau hier traf Autari, König der Langobardei von 584 bis 590 seine ihm versprochene Braut, die bayerische Prinzessin Teodolinda. Und der Rechtsgelehrte Andrea de Regis, von Bernardo Clesio, dem Bischof von Trento damit beauftragt, die Rechte der Zehn zu verifizieren, bestätigte 1521, daß im Gebiet des Maso Le Viane "viel Trauben und Getreide zu gewinnen seien."
Die Trauben Cabernet Franc und Sauvignion, mit Merlot in einigen ausgewaehlten Klonen kombiniert, die dem Maso Le Viane seinen Ursprung geben, kommen alle aus dem Hügelland der Campi Sarni, seit jeher für seine wichtigen Rotweine berühmt. Die Weinlese erfolgt strikt per Hand gegen Mitte Oktober. Es folgt die Gärung und Reife für mindestens 18 Monate in kleinen Holzfässern und die Verfeinerung in Flaschen für mindestens 24 Monate. back


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