![]() | Der Sommerpalast
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Der Sommerpalast, war die Sommerresidenz der Qing-Dynastie (16. - 19. Jhd.). Er befindet sich ca. 20 km nördlich vom
Zentrum Pekings. Der Palast besteht aus einer großen Garten- und Parkanlage am Fuße des Kunming-Sees. Die Parkanlage
umfaßt eine große Anzahl von Pavillons, verzierten Hallen und einer Brücke mit 17 Torbögen. Es führt ein langer
Korridor" durch den Palast, in dem alte Mythen und Geschichten aufgezeichnet wurden. Die Kaiser, die Zeit ihres Lebens
abgeschnitten von der Außenwelt lebten, sollten sich hier auf ihre göttliche Bestimmung besinnen, ihr Rolle inmitten von
Ruhe und Harmonie optimieren. Die Ruhe des kaiserlichen Chinas wurde um die Mitte des 19 Jhd., jäh zerstört, als Briten
und Franzosen im Jahr 1880 und auch während des Boxeraufstandes 1900 ihren Kolonialstatus ausbreiteten.
Die Kaiserinwitwe Cixi, eine der wenigen mächtigen Frauen in der Geschichte Chinas, hatte schon vor dem Angriff der
ausländischen Truppen hohe Gelder in den Ausbau des Palastes gesteckt, die eigentlich für den Aufbau der Qing-Flotte
bestimmt waren. In politisch schwierigen Zeiten, in denen das Reich unter den Angriffen von innen und außen zu kollabieren
drohte, versuchte die mächtige Kaiserin der Mandschu die Sommerresidenz - ihr" großes Projekt - mit allen Mitteln zu zu
erhalten.
Der alte Sommerpalast
Ca. 2 km östlich des Sommerpalastes befindet sich die ursprüngliche Residenz der Kaiser aus dem 13. Jhd. Für diesen Bau wurden westliche Architekten beauftragt. Auch in der Malerei und Bildhauerkunst wurden westliche Künstler an den chinesischen Hof geholt. Der Palast wurde von englischen und französischen Truppen 1860 zu großen Teilen zerstört. Von den westlichen Architektur blieben Marmorsäulen und Brunnen. In diesen Jahren hat die Beijinger Stadtregierung einen auf viele Jahre angelegten Restaurationsprozeß und Nachbildung der alten Palastarchitektur begonnen.
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